Neuraltherapie nach Huneke

bietet Hilfe für Neujustierung des vegetativen Nervensystems

Die Neuraltherapie wurde von den Ärzten Ferdinand und Walter Huneke entwickelt, die in den 1920er Jahren aufgrund einer Zufallsentdeckung begannen, spezielle Heilverfahren zu erforschen. Das Hauptziel der Neuraltherapie besteht darin, das vegetative Nervensystem bei chronischen Störungen zur Neu- oder Rejustierung anzuregen. Das vegetative Nervensystem, das nicht willentlich beeinflussbar ist, besteht hauptsächlich aus dem Wechselspiel zwischen dem Sympathikus und dem Parasympathikus. Der Sympathikus bereitet den Körper in Stresssituationen auf kurzfristige körperliche Höchstleistungen, Flucht oder Angriff vor, während der Parasympathikus für Entspannung und Regeneration verantwortlich ist.

Bei chronischen Schmerzen wie Migräne und Rückenschmerzen sowie anderen langanhaltenden Beschwerden ist das Gleichgewicht zwischen Sympathikus und Parasympathikus gestört. Das Schmerzgedächtnis und andere Faktoren führen dazu, dass der Körper ohne externe Hilfe oft nicht in den Normalzustand zurückkehren kann. Hier setzt Joachim Loskill, ein Facharzt für Allgemeinmedizin mit spezieller Ausbildung in Neuraltherapie, gezielt Injektionen eines lokal wirksamen Betäubungsmittels ein. Durch diese Injektionen wird das gestörte Verhältnis zwischen Sympathikus und Parasympathikus kurzzeitig unterbrochen, und der Körper erhält die Möglichkeit zur Neu- oder Rejustierung, wodurch sich die Beschwerden in der Regel von selbst auflösen.

Segmenttherapie und erweiterte Segmenttherapie der Spinalnerven:
Die Wirbelsäule gibt Nerven frei, die jeweils für spezifische Regionen des Körpers sowohl sensorisch als auch motorisch zuständig sind. Sensorische Signale gelangen zum Gehirn, während motorische Befehle die Muskelkontraktion oder -entspannung veranlassen. Je nach betroffenem Körperteil verwendet Joachim Loskill gezielte Injektionen mit einem Lokalanästhetikum im Bereich der Nervenaustrittsstelle an der Wirbelsäule (Segmenttherapie). In einigen Fällen werden die Injektionen auch in den Ganglien des vegetativen Nervensystems, den Nervenknoten, durchgeführt (erweiterte Segmenttherapie).

Infiltrationsbehandlung der großen Gelenke:
Die Neuraltherapie bietet vielversprechende Behandlungsmöglichkeiten bei Beschwerden in den Knie-, Hüft- und Schultergelenken durch gezielte Injektionen. Durch die Unterbrechung des Schmerzgedächtnisses und die Repolarisation der Schmerzsensoren (Nozizeptoren) kann sich im Erfolgsfall das fehlgeleitete Schmerzgedächtnis wieder auf die tatsächlichen Verhältnisse einstellen.

Störfeldbehebung durch Quaddelbehandlung:
Oftmals werden Beschwerden durch sogenannte Störfelder verursacht, chronische Entzündungsherde, die nicht nur lokal auftreten, sondern auch den gesamten Organismus beeinflussen. Joachim Loskill geht durch eine gründliche Anamnese den Ursachen der Beschwerden auf den Grund und identifiziert und begrenzt mögliche Störfelder. Anschließend kann die Quaddelbehandlung erfolgreich angewendet werden. Die Quaddelbehandlung besteht aus einer Reihe von intrakutanen Injektionen knapp unter die Haut und zeigt besonders gute Ergebnisse bei chronischen Schmerzen wie Migräne und rheumatischen Beschwerden. Durch die Anwendung des Lokalanästhetikums entstehen normale und gewollte Hautreaktionen in Form von kleinen, harmlosen Quaddeln. Diese fördern die Durchblutung, beschleunigen Stoffwechselvorgänge und verschwinden nach kurzer Zeit wieder.

Funktionelle Neuraltherapie – vielversprechend und zukunftsweisend:
Besonders vielversprechend ist die funktionelle Neuraltherapie, die den Umstand nutzt, dass jedes innere Organ mit bestimmten Punkten auf der Körperoberfläche unmittelbar unter der Haut in Verbindung steht. Bei Erkrankungen der Organe reagieren die entsprechenden subkutanen Punkte mit tastbaren Druckschmerzen und entzündungsähnlichen Symptomen. Durch subkutane Injektionen mit einem Lokalanästhetikum in den entsprechenden Punkt reagieren auch die erkrankten Organe mit einer Unterbrechung der Schmerzempfindung und dem Einsetzen des Heilungsprozesses.

Standorte

CHIROPRAKTIK IN BONN & KÖLN

An den Standorten in Bonn und Köln ist Joachim Loskill, Facharzt für Allgemeinmedizin und Master of Chiropractic, Ihr Ansprechpartner. Egal ob bei Beschwerden durch Fehlhaltungen, ungünstige Dauerbelastungen oder durch in Schieflage gebrachte Wirbel und Bandscheiben – Wir sind für Sie da und helfen Ihnen dabei Beschwerdefrei leben zu können.

Bonn Chiro

Bonn Physio Zentrum
Bornheimer Str. 26a
53111 Bonn

0228-24 25 0000
info@bonnphysio.de

UltraschallDiagnostikBonn

Köln Chiro

ProTergo
Houdainer Str. 2-4
51143 Köln

02203 18 69 213
post@protergo.koeln

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